Lassen Sie sich berühren...

Wir sind Frauen und Männer, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Sinnlichkeit in den Alltag zu bringen und zu pflegen. Für uns sind Sinnlichkeit, Sexualität und körperliche Berührung selbstverständliche und kraftvolle Lebensaspekte.
Wir sind ausgebildet in unterschiedlichen Massagetechniken aus europäischen und asiatischen Traditionen. Wir bringen Herz und Körperwissen in die Massagen ein und pflegen die Kunst der Berührung so, dass Sie sich wirklich berührt fühlen können. Wir sind freie Masseurinnen und Masseure im Rahmen der Angebote
und des hohen Niveaus von Dakini. Wir sind fundiert ausgebildet und lebenserfahren. So hat jede von uns auch ihre eigene Art zu massieren und zu berühren.
Wir laden unsere Gäste ein, diese Unterschiedlichkeit zu erfahren und freuen uns, Sie zu berühren und auf Ihrer Körperreise begleiten zu dürfen.

Lesen Sie die Essays von Doris, Romina, Elisa, Monika Kochs, Manfred Kochs und Ria Zimmermann unterhalb der Teambilder.

Luna

> unter die Haut gehen

Lilia

> tief im Innern geht die Sonne auf

Christina

> safe place, holy space, laughter & fun, reach for the sun ;-D

Romina

> Eintauchen in das Reich der Sinne

Julia

> Berührung ist Leben

Monika

> vor lauter Lauschen und Staunen sei still

Lucia

> spüre dich ganz

Nadine

> den Glanz deiner Seele fühlen

Johanna

> Berührung voller Freude

Alice

> im Wunderland der Berührungskunst

Maró

> Berührung mit Körper, Herz und Seele

Kathrin

> in aller Tiefe und Ganzheit

Filomena

> Berührung ist für mich essenziell

Veronika

> sei willkommen!

Sandrin

> wenn Raum und Zeit verstummen, macht alles der Liebe Platz

Kristin

> in aller Tiefe und Ganzheit

Noel

> deinem Herzen eröffnet sich ein innerer Raum

Ilka

> achtsame Präsenz spüren und einfach loslassen

Doris

> durch Berührung zum wahren Selbst

Stefan

> sei einfach nur - ich halte dich

Elisa

> in den Wogen deiner Empfindsamkeit

Tatjana

> ich lasse die Energie fließen

Lilian

> es ist mehr eine Sache der Liebe

Ria

> Die Schönheit des Menschen sehen

Silke

> ein tantrischer Genuss

Yadoo

> das höchste Glück

Alina

> eine Reise zu deiner erotischen Quelle

Tom

> einfühlsame warme Hände

Essay von

Essay von Doris, Oktober 2018

Ich darf nun schon seit ca 3 Jahren „Handarbeitsabende“ für Frauen und „Handwerkerabende“ für Männer im Dakini Stuttgart abhalten.
Abgesehen von den dabei entstehenden tollen Gesprächen oder Fragen, den oftmals sehr intimen und ehrlichen Aussagen der Teilnehmer/Innen, entsteht der meiste WOW Effekt bei der folgenden Aussage:
“Wenn du den Lingam (Penis) eines Mannes verwöhnst und verehrst, öffnet sich sein Herz.
Und wenn du das Herz einer Frau verwöhnst und verehrst, so öffnet sich ihre Yoni (Vagina).”
Eigentlich ganz simpel zu verstehen. Oder doch nicht?? Nach den Gesichtern zu urteilen, eher doch nicht.
Also wir Frauen haben es in dieser Hinsicht schon etwas einfacher. Das muss ich zugeben. Bei so einem Abend kann ich den Frauen so einige Tipps und Tricks mitgeben, damit sie den Mann (noch) sicherer anfassen können und dabei ein paar erogene Zonen neu dazulernen.
Bei den Männern öffnet sich bei der Aussage allerdings erst das Buch der 7 Siegel, genauso wie ihr Mund. Das Herz einer Frau verwöhnen. Wie geht denn das? Blumen, Kerzen, ein tiefer Blick in die Augen? Warum muss denn das sein?
Ich versuche in den zwei Stunden zumindest einen Hauch davon rüberzubringen, was es heißt, das Herz einer Frau zu berühren und warum Frauen einen anderen Umgang mit ihrer Sexualität haben als Männer.
Aber umso schöner, wenn sich dann einige meiner Aussagen mit denen der eigenen Partnerinnen treffen.  Ja. Vieles schon mal gehört aber nicht gleich verstanden. Manchmal huscht dann aber auch ein langgezogenes Ahhhhhhh…. über die Lippen der Teilnehmer.

Frauen sind einfach anders als Männer. Ja genau. Und genau das finden wir schön.

Aber wichtig ist, dass diese wunderbaren, lernwilligen Männer doch mit dem einen oder anderen Tipp ihre Liebste überraschen werden.
Das ist für mich immer wieder der schönste Moment zu sehen, wenn Männer wie Frauen motiviert, inspiriert und voller Herzwärme nach Hause gehen und versuchen werden, mit ihrem Partner zusammen eine wunderbare Herz zu Herz Verbindung zu erreichen. Alles Weitere findet und öffnet sich dann ganz von selbst….

Termine finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite oder auf einfachfrausein.de

 

Essay von Romina, Juni 2018
Die Öffnung des Raumes der liebevollen Annahme

Aus der Hektik des Alltags betreten viele Menschen unsere Räume mit dem Wunsch, sich etwas zu gönnen und sich zu entspannen.
Wenn sich jemand ganz auf die tantrische Massage einlässt, dann bemerkt er schnell, dass die Intensität weit mehr Wirkung hat als schöne körperliche Berührungen normalerweise auslösen.
Wir heißen die Menschen im tantrischen Begrüßungsritual willkommen, so wie sie gerade da sind – körperlich, geistig, seelisch. Wir öffnen einen Raum in dem man keine Rolle ausfüllen muss, in dem keine Erwartungen gestellt werden, in dem nicht bewertet wird, frei von Angst, abgelehnt zu werden, wenn man sich in seiner Nacktheit, mit allen Gefühlen und Empfindungen zeigt. 

Liebende Annahme bedeutet, sein Herz zu öffnen für einen oft unbekannten Menschen in seinem ganzen Sein. Ihn nicht nur mit den Händen, sondern mit dem Herzen zu berühren. Ihm ein Gefühl der ungeteilten Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu schenken. Hindurchzusehen durch die äußere Hülle, mit liebevollen und achtsamen Berührungen tief unter die Haut zu berühren. Die innere Schönheit und Schatz zu sehen, den jeder in sich trägt. 

Diese Botschaft dringt vom Bewusstsein durch das Vorgespräch und über die körperliche Wahrnehmung  ins Unterbewusstsein und wirkt. Im Herzen angekommen entsteht das Gefühl: „Hier geht es nur um mich, dies ist ein Ort an dem ich mich zeigen kann wie ich bin, ohne darüber nachdenken zu müssen was andere über mich denken. Hier bin ich angenommen egal wie ich aussehe, wie alt ich bin, welche Nationalität ich habe, wie meine persönliche Situation gerade ist, wie ich mich fühle, wie glücklich oder unzufrieden ich bin mit meinem Körper und meinem emotionalen Empfinden. Hier komme ich in der Stille in Kontakt mit meinem Inneren Wesen.”

Für manchen ist dies neu, aber befreiend. Und so ist es manchmal nicht verwunderlich, dass sich eine Träne der Erleichterung und Glückseligkeit leise den Weg ins weiche Kissen bahnt. 

„Nur mit dem Herzen sehen wir gut“ sagte schon Antoine de Saint-Exupéry und dies möchten wir erlebbar machen.

Ich wünsche Ihnen viele Sternstunden in Verbundenheit mit Ihrem inneren, wahren Sein. 

Herzlichst,
Ihre Romina

Essay von Elisa, Mai 2018
Tantra in einer Paarbeziehung 

Tantra ist eine Art Lebenseinstellung. Die wichtigsten Eigenschaften sind die Hingabe und das absichtslose Genießen, ohne jede Erwartung.
Das schönste Geschenk, das Menschen sich machen können ist, einfach zu lieben. Ohne Erwartung, ohne Gegenleistung, einfach so, weil es den Anderen gibt und weil man das Glück hatte, sich zu begegnen.
Nun kann es in Beziehungen passieren, das das anfängliche Feuer der Liebe, die Attraktion für den Anderen nach einiger Zeit nachlässt. Es kann sein, dass Kinder kommen, die viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen und nicht mehr genügend Zeit für die Paarbeziehung vorhanden ist. 

Es ist völlig normal, dass sich die Gefühle in einer Paarbeziehung im Laufe der Zeit ändern. 

Zuerst ist das Gefühl des Verliebtseins all gegenwärtig. Durch gemeinsame Erfahrungen wächst das Vertrauen und die Gefühle werden tiefer. Das wird oft als Liebe bezeichnet. 

Nach vielen Jahren in einer Beziehung stellen sich aber auch Gewohnheiten ein. Man glaubt den Anderen zu kennen und glaubt zu wissen wie er „tickt“. 

Hier beginnt das Problem, das der anfänglich grandiose Sex sich verändert.  Man fällt nicht mehr ständig übereinander her und auch schleichen sich Gewohnheiten unbemerkt ein. Manchmal führen sie dazu, dass der Sex langweilig wird und nur noch selten, oder garnicht mehr statt findet. 

Wenn es gelingt, uns immer wieder im Augenblick zu begegnen und uns sozusagen neu zu Erfinden, dann können daraus wieder neue Verhaltensweisen entstehen. 

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten die Achtsamkeit und Wertschätzung füreinander wieder zu entwickeln. 

Ein Beispiel ist, sich fest miteinander zu verabreden, ein Zeitfenster vereinbaren, indem der Fernseher mal ausbleibt und sich beide Partner Zeit füreinander nehmen. Das kann eine gemeinsame Meditation oder ein gemeinsames Bad sein, oder aber auch eine Massage. Wichtig ist hier, im Vorfeld klar Wünsche und Erwartungen und den Ablauf zu besprechen. 

Damit haben mein Mann und ich sehr gute Erfahrungen gemacht . Für konkretere Tips zur Umsetzung dürft Ihr uns gerne ansprechen.

Ein Schnuppertag für Paare im Dakini ist auch eine tolle Möglichkeit sich Zeit füreinander zu nehmen. Weitere Infos dazu gibt es auf der Homepage unter 

https://www.dakinimassagen.de/veranstaltungen/

Ich wünsche allen jungen und langjährigen Paaren viele achtsame und liebevolle Begegnungen in dem Karussell des Lebens. 

Elisa, 18.5.2018

Essay von Monika Kochs, März 2018
Erkläre den Geschmack von Schokolade

Heute erzählte mir ein Massagekunde, dass er nach seiner letzten Dakinimassage von einem intensiven, noch nie da gewesenen Gefühl belebt worden sei. Er hätte für mehrere Stunden, bildlich gesprochen, ein farbiges Feuerwerk auf seiner Haut gespürt. Bisher hatte er geglaubt, seine körperlichen Reaktionen auf Massagen gut zu kennen. Nun sei er überrascht worden von einem anhaltenden Gefühl „farbig sprühender Funken“.
Vielleicht denken Sie jetzt, der Mann sei von seinem Wesen her ein Träumer. Im Gegenteil, als erfolgreicher Geschäftsmann steht er „mitten im Leben“.
Gefühle lassen sich nicht wirklich beschreiben, ebenso wie der Geschmack von Schokolade oder das Farbenspiel von Funken auf der Haut. Wie wirkt eine Dakinimassage? Möchten Sie es wissen? Ich empfehle Ihnen, sich diese Erfahrung sobald wie möglich einmal zu gönnen. Voraussichtlich werden Sie einen Schatz heben, der Ihr Leben nachhaltig bereichert.

Sie sind von Natur aus neugierig und gleichzeitig mutig, den Schritt zu wagen, sich der Führung einer erfahrenen Masseurin oder eines erfahrenen Masseurs anzuvertrauen. Sie lassen sich auf körperliche Nähe ein, die das gesamte Wesen auf eine ganz natürliche Weise anrührt und würdigt.

Nach zahlreichen Rückmeldungen unserer Gäste, Männern, Frauen und Paaren, kann ein Dakini-Berührungsritual noch einige Zeit, wie zum Beispiel oben beschrieben, das Energie-Level eines Menschen gravierend steigern. Und so etwas ist meiner Meinung nach nicht nur für „Geschäftsleute“ empfehlenswert. Fühlen Sie sich angesprochen?

Wir Dakinis freuen uns auf eine außergewöhnliche Begegnung mit Ihnen.

Massagen bereichern das Leben!

Berührt. Beglückt. Beseelt.

Herzlichst Ihre
Monika Kochs

 

Essay von Manfred Kochs, Januar 2018
Vertrauen

Warum ist es so schwer zu vertrauen? Vielleicht, weil wir uns selbst nicht vertrauen, nicht davon überzeugt sind, dass wir richtig sind, wie wir sind?

Dem Partner nicht wirklich vertrauen, dass er/sie uns so liebt, wie wir sind? Was ist, wenn ich mich ganz zeige? Wahrscheinlich werde ich abgelehnt, nicht mehr geliebt, verstoßen, oder noch schlimmer: verlassen!

Jeder von uns kennt solche oder ähnliche Selbst-Zweifel, die aus einem fehlenden Selbst-Vertrauen und dieses wieder aus der nicht entwickelten Selbst-Liebe, entstehen.

Weil viele Menschen mit dieser Ambivalenz von „ich bin nicht liebens- wert”, möchte aber doch geliebt werden, durch die Welt laufen, suchen wir diese Bestätigung oft im Partner.

Für viele Beziehungen ist dies die Basis, auf der Sie entstehen: jeder sucht im Gegenüber Bestätigung, möchte Sicherheit.

Aus diesem Grund sind wir darum bemüht, unsere Schattenseiten zu verbergen, denn die könnten ja zu Ablehnung und damit wieder Einsamkeit führen.

Wodurch ich dann den Beweis erhalte, dass meine tiefste Überzeugung, nicht liebens-wert zu sein, ja stimmt….Ein System, welches sich selber am Leben erhält.

Die oben angesprochene Verunsicherung verhindert in vielen Paarbeziehungen die Möglichkeit, sich vollkommen aufeinander einzulassen. Denn sich öffnen, bedeutet auch, ich werde verletzlich.

Und je nachdem, welche Erfahrungen wir in der Vergangenheit gemacht haben, wollen wir diese Verletzungen um jeden Preis vermeiden.

Manche Menschen werden so zu überzeugten Singles, andere arrangieren sich in Ihrer Beziehung, suchen Ausgleich in Sport oder Konsum…

Das Sehnen nach vollkommener Annahme bleibt.

Der Weg dahin kann über Gespräche mit Therapeuten führen, über Meditation, über Paar- oder Einzelcoachings und Seminare.

Es wird immer der Weg zu mir selbst sein… und erst, wenn ich den Anderen nicht mehr BRAUCHE, können wir füreinander da sein.

Kann ich mich ganz zeigen, und so eine neue Dimension von Beziehung leben, Beziehung zu mir und meinem Partner…. sowohl im Spirituellen, wie auch im Sexuellen…

Manfred Kochs, Dezember 2017

 

 

Essay von Ria Zimmermann, Dezember 2017

Berührung – Glück – Heilung

Eine Berührung – in Form einer Umarmung, eines Lächelns, einem warmen und herzlichen Händedruck, einem Kuß oder gar einem Flirt bewirkt etwas in uns. Wenn diese Berührung wirklich ernst gemeint war – wenn dieser Kontakt von Herzen kam, fließt einfach Freude durch unseren Leib. Diese Freude läßt uns lächeln oder schmunzeln und zaubert einen Charme in unser Gesicht.

Schenken wir diesem freudigen Moment noch etwas länger Aufmerksamkeit indem wir diesen Kontakt wirklich an uns heranlassen, wird sogar Glück in uns frei. Glück ist ein Zustand wo man sich “Gesehen” fühlt, den man als nährend und wohlig empfindet. Es wird warm im Leib und selbst der Humor findet wieder seinen richtigen Platz im Gesamtsystem Mensch.

Und so wie man Glücksgefühle von äußeren Faktoren geschenkt bekommt, kann man auch Glück im Inneren finden. Wenn wir uns selbst etwas Gutes tun, uns selbst beschenken, uns selbst wertschätzen, Zeit für uns haben und uns darauf freuen – zur Ruhe kommen – bei uns selbst landen, lassen wir Glück durch uns strömen.

Mit unserer Tantramassagen wollen wir Sie verführen, dieses Glück im Inneren zu erleben. Wir Masseurinnen und Masseure berühren Ihren Körper in Wissen, Respekt, Kontakt und liebevollen Händen, so daß Sie sich selbst wieder spüren und erleben können. Sie kommen zur Ruhe, können sich fallen lassen, müssen nichts tun als sich berühren lassen. Sie erleben den authentischen Kontakt zwischen Mann und Frau, zwischen Mann und Mann oder zwischen Frau und Frau. In der Massage geht es um Hingabe und Vertrauen, dem authentischen Kontakt zwischen Gebenden und Nehmenden, dem authentischen Kontakt zwischen Mensch und Mensch.

Lassen wir diese Freude, dieses Glück in unseren Leib, dann öffnen wir auch unser Herz. Und was kann heiler sein als ein geöffnetes Herz?

Ich wünsche Ihnen viele freudige und glücksbringende Momente, sei es, daß Sie sie empfangen oder verschenken – und dadurch ein offenes Herz für alles was wohltut und gebraucht wird. Verschenken Sie doch auch einfach mal ein Lächeln an die Kassiererin, einen freundlichen Gruß an einen Wildfremden, ein Ja für das, was Sie schon immer mal machen wollten und Sie werden sehen, es wirkt wohlig und heilend in Ihrem Herzen.

Ihre Ria Zimmermann

Dezember 2017