Sexualberatung - für wen?

Viele Menschen finden ihr Sexualleben nicht befriedigend.

Wir im Dakini Stuttgart bieten Information, Aufklärung und Konfliktbearbeitung bei allen sexuellen Fragen und Anliegen.
Für Frauen, Männer und Paare gleichermaßen.
Menschen aller Hautfarben und Nationalitäten, monogam und polyamor lebende Menschen, Transgender, Homosexuelle, ebenso alle „anders“ lebende/liebende, sowie Menschen mit Behinderungen, die Fragen zu Ihrer Sexualität haben – auch im Partnerkontext.
Wir freuen uns auch über alle, die sich in ihrer Sexualität weiter erforschen und entwickeln möchten, um ihre Lebenslust mehr und mehr zu entfalten.

Herzlich willkommen im Dakini!

Sexualberatung für Männer

…beim Fußball oder unter Kollegen: in Gegenwart anderer Männer gibt keiner zu, dass er beim Sex Schwierigkeiten hat. „Standfestigkeit“ ist in unserer Gesellschaft heute immer noch ein Synonym für Potenz, Stärke und Männlichkeit. Ein richtiger Mann sei für die sexuelle Befriedigung der Frau zuständig und erfülle diesen Anspruch zuverlässig. Sollten diese hohen Erwartungen nicht (mehr) erfüllt werden können, erfährt Mann Überforderung und Frust. Anspannung und Druck steigen, lustvolles Empfinden lässt nach oder wird unmöglich. Hier setzt das Sexualcoaching für Männer an, Sexualität wieder entspannt und mit einem sicheren Gefühl erleben zu können.

  • Ich bin lustlos geworden/habe keine richtige Lust mehr auf Sex
  • Ich möchte mich nach meiner OP wieder sexuell spüren
  • Ich kann nicht ejakulieren / habe keinen Orgasmus
  • Ich komme zu früh
  • Ich finde meine Frau nicht mehr erregend
  • Ich habe keine ausreichende Erektion
  • Ich habe einen Fetisch und fühle mich deswegen schlecht
  • Ich fühle mich nicht männlich

Mit jeder anderen Frage in Bezug auf Ihre Sexualität oder deren Veränderung, sind Sie natürlich ebenfalls herzlich willkommen.
Ein positives Selbstwertgefühl ist für viele Männer mit dem Erleben einer erfüllten Sexualität eng verbunden.

Zum Beispiel ist der weit verbreitete vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox) auf zwei Dinge zurückzuführen: Erstens ein zu hohes Erregungsniveau zu Beginn des Geschlechtsverkehrs und zweitens dass der Mann nicht gelernt hat, die Erregung zu steuern. Erregungssteuerung auf körperlicher Ebene zu erlernen ist aber möglich– so wie jedes Sexualverhalten erlernbar ist. Und genau da setzt unser Coaching an:
Unser Körper hat alles Mögliche schon gelernt, also ist er auch in der Lage im Bereich der Sexualität dazu zu lernen.

Sexualberatung für Frauen

Zu uns in die Beratung kommen Frauen, die sich sexuell weiterbilden möchten, z.B. haben sie wenig oder kaum Lust auf Sex oder sie erleben nur mit Anstrengung einen Orgasmus oder gar keinen Orgasmus oder keinen vaginalen Orgasmus. Vielleicht haben sie Schmerzen beim Sex oder die Intensität sexueller Gefühle lässt nach.

Einen Orgasmus zu erleben, ist zweifelsohne eine schöne Sache, doch die oben genannten Zuschreibungen können durchaus auch einschüchtern und Druck machen.
Viele von uns haben wenig Wissen um den eigenen Körper und die eigenen sexuellen Bedürfnisse. Diese zu artikulieren, auch und gerade dem Partner/der Partnerin gegenüber, haben wir nicht gelernt, schämen uns vielleicht sogar für unsere Gedanken und Gefühle.
Was muss ich da tun? Darf ich das? Mach ich es gut genug? Was passiert da mit mir? Verlier ich die Kontrolle über mich? Kann ich nachher meinem Partner/meiner Partnerin noch in die Augen schauen? Muss ich mich schämen?

Es gibt also jede Menge Hindernisse auf dem Weg zum Orgasmus. Erwartungen, Ängste, Glaubenssätze, sich nicht oder nur schwer fallen lassen zu können, Druck, Stress aber auch Konflikte in der Beziehung.
Deshalb sind auch betroffene Partner, die sich zunächst vorab informieren möchten (ggf. auch vorerst ohne die Partnerin/den Partner), zu einem Beratungsgespräch willkommen.

Darf ich das? Mach ich es gut genug? Was passiert da mit mir? Verlier ich die Kontrolle über mich? Kann ich nachher meinem Partner/meiner Partnerin noch in die Augen schauen? Muss ich mich schämen?

Es gibt also jede Menge Hindernisse auf dem Weg zum Orgasmus. Erwartungen, Ängste, Glaubenssätze, sich nicht oder nur schwer fallen lassen zu können, Druck, Stress aber auch Konflikte in der Beziehung.
Deshalb sind auch betroffene Partner, die sich zunächst vorab informieren möchten (ggf. auch vorerst ohne die Partnerin/den Partner), zu einem Beratungsgespräch willkommen.

…wenn die Frau nie, nur selten oder stark verzögert zum Orgasmus kommt.
Internationalen Studien zufolge, berichten knapp die Hälfte der Frauen, dass sie unter sexuellen Problemen leiden. Orgasmusstörungen haben davon nur etwa die Hälfte. Ein echtes Problem stellt dies allerdings nur für etwa 5% aller befragten Frauen dar.
Das heißt, nur wenige der befragten Frauen sind frustriert darüber, dass sie vielleicht wenig Lust auf Sexualität, keinen oder selten einen Orgasmus haben etc.
Sexualität kann von ihnen trotzdem als schön und befriedigend erlebt werden.
Auch finden immer wieder Frauen den Weg in unsere Sexualberatung, weil sie zwar einen Orgasmus erleben, sie sich aber dieses Gefühl intensiver wünschen. Hier spielen Bilder des „richtigen Orgasmus“, die von Medien und Gesellschaft transportiert werden, eine wesentliche Rolle.
Wann allerdings die eigene Sexualität als problembehaftet und Leiden verursachend erlebt wird, ist sehr individuell.

Zu allererst sind wohl übersteigerte Erwartungen an den Orgasmus zu nennen. Dazu gehört etwa die Idee, dass Sex nur dann „echter Sex“ ist, wenn man auch einen Orgasmus erlebt. Und am allerbesten nicht nur einfach irgendeinen Orgasmus, sondern einen SuperOrgasmus, der einem Feuerwerk gleicht, einer Explosion, einem Erdbeben, bei dem man ( Frau) völlig die Kontrolle verliert.
Dieser Gedanke führt natürlich zu immensem Leistungsdruck. Mit all dieser Zielorientiertheit verliert man sehr leicht das Wesentliche – nämlich das Genießen der Berührungen und Stimulationen und die Atmosphäre beim Sex – aus dem Blickwinkel.

Der Leistungsdruck bezieht sich oft nicht nur auf den eigenen Orgasmus, sondern auch auf den Orgasmus des Partners oder der Partnerin. Es ist schön, auf die Bedürfnisse des/der Anderen einzugehen und diese erfüllen zu wollen. Doch das ist eine Gratwanderung. Wenn man mit seiner Aufmerksamkeit nur bei dem/der Anderen ist (vielleicht um gefallen zu wollen, eine besonders gute Liebhaberin zu sein), und nicht beim eigenen Körper und seinen Reaktionen, ist es schwerer die eigene Lust erleben zu können.
Manchmal gewöhnen wir uns ein solches Verhalten an, ohne mit unserem Partner/unserer Partnerin darüber zu sprechen. Wir stellen Vermutungen an, was dem/der Anderen gefallen könnte, in der Hoffnung, dass wir das richtige Bedürfnis befriedigen – darauf besteht allerdings nur eine relativ geringe Chance.

Viele Frauen, die Probleme damit haben zum Orgasmus zu kommen, haben oft ihren Körper noch nicht wirklich kennen gelernt. Das Unwissen beginnt bei der Anatomie wie der eigentlichen Größe und Komplexität der Klitoris samt ihren Schwellkörpern und reicht bis hin zu ganz individuellen Dingen wie dem Wissen um Körperzonen, deren Stimulation besonders erregend ist, Art und Intensität der Berührungen, die als angenehm empfunden werden, Vorlieben hinsichtlich der Atmosphäre, die im Raum herrschen sollte und vielem anderen.
Frauen berichten auch manchmal, dass sie eigentlich Angst vor der orgiastischen Energiewelle haben, Angst davor die Kontrolle zu verlieren. Gespeist werden diese Ideen wohl zusätzlich durch Bilder, die von den Medien transportiert werden.
Die Tatsache, dass die Darstellungen in Filmen oft überzeichnet sind, schützt viele Frauen – und auch Männer, leider auch schon junge Menschen – nicht davor, diesen Bildern nachzueifern und das Verhalten als erstrebenswert anzusehen.
Wir alle sind voll bepackt mit Sätzen, die uns sagen wollen, was richtig und was falsch, brav und böse ist. Diese so genannten Glaubenssätze können zum Beispiel das mögliche Erleben eines Orgasmus‘ betreffen. Überzeugungen, die nicht hinterfragt werden, sperren uns in einen Rahmen, wie gute Sexualität sein sollte. Solche Überzeugungen können ebenfalls dazu beitragen, das Erlebnis eines Orgasmus‘ zu erschweren.
Natürlich dürfen wir auch Konflikte auf der Beziehungsebene nicht vergessen. Konflikte und Kränkungen in der Beziehung spiegeln sich auch in der Sexualität des Paares wider. Hier muss erwähnt werden, dass Kränkungen und Abwertungen nicht in der aktuellen Beziehung geschehen sein müssen, um das sexuelle Erleben zu beeinflussen. Einmal erlebt, können sie in der nächsten Beziehung weiter wirken und sich auch dadurch äußern, dass die Frau gemeinsam mit dem aktuellen Partner/der Partnerin keinen Orgasmus bekommt.
Manche Frauen, die mit ihrem Partner/ihrer Partnerin nicht zum Orgasmus kommen, berichten immer wieder, dass sie sich im Alltag nicht angenommen und unterstützt fühlen. Dem Partner/der Partnerin das Erfolgserlebnis ihres Orgasmus zu verwehren, ist eine Möglichkeit zu rebellieren und zu sich zu stehen.
Nicht zuletzt können auch psychische Probleme und Traumata, die in der Kindheit erlebt wurden, einen Einfluss auf den Orgasmus haben.
Die wichtigste Strategie ist wohl jene, zu versuchen, den Leistungsdruck abzubauen, dem wir auch in unserer Sexualität unterliegen.
Vielleicht hilft Gelassenheit: Wir müssen nicht immer Lust haben und wir müssen auch nicht immer zum Orgasmus kommen!
Es kann also ein Weg sein, gelassener mit dem Thema Lust umzugehen, gleichzeitig allerdings die Fähigkeit zu entwickeln, einen Orgasmus zu erleben, wann immer wir dazu bereit sind und es möchten.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Problem in ihrer Partnerschaft den Weg zum Orgasmus versperrt, haben Sie den Mut, es anzusprechen und mit uns gemeinsam eine Klärung anzustreben.

In einer Sexualberatung oder Sexualcoaching erhalten Sie Hilfe und Unterstützung dabei, sich diesen Themen zu stellen und die Hindernisse aus dem Weg zu räumen oder sie gekonnt zu umgehen.

Sie sind einzigartig! Das sind Sie natürlich auch in Bezug auf Ihr sexuelles Wesen. Darauf, was Ihnen gefällt, Ihnen gut tut, Ihnen Lust bereitet. Gehen Sie alleine und gemeinsam mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin auf Entdeckungsreise. Finden Sie heraus, was Sie als sexuelle Frau ausmacht und leben Sie es aus. Genießen Sie sich!

Sexualität und Partnerschaft

Sexuelles Wohlergehen ist für jeden Menschen ebenso wertvoll und unverzichtbar wie das allgemeine Wohlbefinden. Ängste und Hemmungen, mangelnde Lust- und Liebesfähigkeit sowie Erfahrungen sexueller Gewalt können in Folge zu Konflikten, Lebenskrisen und schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Mit unserem Beratungsangebot wollen wir Sie unterstützen, Ihre Sexualität und Ihre Partnerschaft zu gestalten und Probleme in der Partnerschaft zu lösen, egal in welcher Lebensphase Sie sich befinden. Auch Trennung und Scheidung oder der Prozess dahin können von entsprechenden Beratungsangeboten begleitet werden.

Sexualberatung für Paare

Wir …
verstehen uns nicht mehr, haben uns jeder in sein Schneckenhaus zurückgezogen, sind uns im Kontakt fremd geworden.

Wir hatten eine gute Zeit und möchten zusammen bleiben. Gute Zeiten wieder neu gestalten, miteinander sein und wachsen.
Das Leben als Paar hat unterschiedliche Phasen und Dimensionen. Wir sind LiebhaberInnen, Eltern, Berufstätige, Freunde, Lebensabschnittspartner, Vertraute. Und wir sind uns auch zum großen Teil fremd…

Es ist entlastend, sich in einem vertrauensvollen Gespräch zu dritt zu öffnen, den eigenen Standpunkt zu vertreten, Emotionen zuzulassen, Erfahrungen und Informationen auszutauschen, neue Wege auszuloten und sich hoffnungsvoll gemeinsam wieder auf den Weg zu machen.

Wir sehnen uns in der Partnerschaft nach einem verständnisvollen Gegenüber, nach Intimität und der Gewissheit, so geliebt zu werden wie wir sind.
Eine Beziehung fordert uns heraus, die Schwierigkeiten des Lebens zu bewältigen, innerlich zu wachsen, sich zu entwickeln und dabei kann unser Partner/unsere Partnerin ein Spiegel für uns sein.

Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Wünsche und Sehnsüchte ernst zu nehmen.

Wagen Sie einen Schritt und sprechen uns an. In einer Beratungsstunde betrachten wir gemeinsam Ihre Lebensumstände, nehmen uns die Zeit detailliert herauszufinden, wie Sie Ihre Sexualität leben und welche Veränderung Sie wünschen.
Anschließend erläutern wir Ihnen unser Konzept und wir legen gemeinsam weitere Schritte fest. Der Impuls für eine neue Erfahrung kann in der Beratung, dem Training oder der Massage stattfinden; die Vertiefung und Integration in Ihren Alltag unterstützen Sie durch regelmäßige Übungen und bewusste, situativ gelenkte Aufmerksamkeit.

Sexological Bodywork - was ist das?https://youtu.be/XrtRHcFp-dgInterview mit Monika Kochs